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Meet the 93 Swiss personalities inviting us on a journey to an unimaginable future.

Danke, Merci, Grazie, Grazia.

Arthur Cohn

Basler Filmproduzent. Er ist sechsfacher Oscar-Preisträger und erhielt im Laufe seiner Karriere viele weitere Auszeichnungen: einen Stern auf dem «Walk of Fame» in Hollywood; den «Commandeur des Arts et des Lettres», der höchste Orden des französischen Kulturministeriums für einen nichtfranzösischen Bürger; den UNESCO-Award; den «Humanitarian Award of the National Board of Review»; drei Ehrendoktortitel der Universitäten Boston, New York und Basel, sowie zahlreiche Preise, Ehrungen und Retrospektiven in Film-Festivals auf der ganzen Welt.

Carolina Müller-Möhl

1968 in Zürich geboren, studierte sie Politikwissenschaften an der FU Berlin und der LSE. Sie absolvierte Weiterbildungen an der Harvard Kennedy School und der Singularity University. Seit 2000 leitet und präsidiert sie die von ihr gegründete Müller-Möhl Group. 2012 gründete sie die Müller-Möhl Foundation. Ferner nimmt sie zahlreiche Mandate wahr, u.a. im Verwaltungsrat der NZZ, der Fielmann AG Deutschland, im Beirat der Bertelsmann Stiftung sowie der Universität St. Gallen. Carolina Müller-Möhl wurde 2007 vom World Economic Forum zum Young Global Leader nominiert.

André Borschberg

Leitet gemeinsam mit Bertrand Piccard das Projekt Solar Impulse und hat die Vision eines Solarflugzeugs mit unbegrenzter Reichweite Wirklichkeit werden lassen. Zusammen mit dem technischen Team war er für das Design und den Bau der beiden Prototypen verantwortlich und organisierte die Missionsflüge bis zum Abschluss der ersten Weltumrundung in einem Solarflugzeug. Während der Etappe von Japan nach Hawaii im Jahr 2015 flog Borschberg zum ersten Mal fünf Tage und fünf Nächte über den Pazifik und brach den Weltrekord für den längsten Soloflug in einem Flugzeug. Zuvor hatte er 2010 mit Solar Impulse 1 den Rekord für den ersten Tag- und Nachtflug in einem Solarflugzeug aufgestellt.

Frank Bodin

Geboren 1962, Studium am Konservatorium und an der juristischen Fakultät der Universität Zürich. Er war Pianist und Komponist, bevor ihn 1992 die Werbebranche zu faszinieren begann. Ausgezeichnet mit unzähligen Awards weltweit inklusive «Werber des Jahres». Er ist Präsident des ADC Switzerland und in mehreren Verwaltungs-, Stiftungs- und Beiräten. 2015 ist im Verlag Hermann Schmidt (Mainz) sein Buch «Do it, with love – 100 Creative Essentials» erschienen, ein Bestseller, der bereits in der 6. Auflage erschienen ist.

Antoinette Hunziker-Ebneter

Seit 2006 CEO und Gründungspartnerin der Forma Futura Invest AG, einer unabhängigen Vermögensverwaltung für private und institutionelle KundInnen mit Fokus auf Anlagen, die finanziell solid sind und eine nachhaltige Lebensqualität fördern. Sie verfügt über dreissig Jahre Erfahrung im Finanz- und Risikomanagement, unter anderem als Vorsitzende der Schweizer Börse und Präsidentin des Verwaltungsrates der Berner Kantonalbank AG. Privat engagiert sie sich als Mitgründerin der «waterkiosk foundation» für sauberes Trinkwasser in Schwellenländern.

Marco Solari

Solari stammt aus Barbengo-Lugano und ist 1944 in Bern geboren. 1969 schloss er mit einem Lizenziat in Sozialwissenschaften die Universität in Genf ab. 1972 wird Solari zum Direktor des neugeschaffenenen Ente Ticinese per il Turismo gewählt. 1988 ernennt ihn die Schweizerische Landesregierung zum «Delegierten des Bundesrates für die 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft». 1992 wird er Mitglied der Verwaltungsdelegation des Migros-Genossenschaftsbundes. Von 1997–2004 ist er stellvertretender Konzernchef der Ringier AG in Zürich. Seit 2000 ist er operativer Präsident des Locarno Festivals.

Jakob Kellenberger

Kellenberger studierte an der Universität Zürich spanische und französische Literatur und Linguistik mit Studienaufenthalten in Granada und Tours. Dr. phil. der Universität Zürich. 1974 Eintritt in den diplomatischen Dienst. Auslandposten in Madrid, Brüssel (EU) und London. 1984–1992 Leiter des für die Beziehungen zur EU zuständigen Dienstes in Bern, als Minister ab 1984, als Botschafter ab 1988. 1989–1992 stv. Delegationschef in den EWR-Verhandlungen. Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten und Politischer Direktor von 1992–1999. 1994–1998 Koordinator und Chefunterhändler der bilateralen Verhandlungen mit der EU («Bilaterale I»). 2000–2012 Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf. Er lehrt heute an der Universität Salamanca und am Hochschulinstitut für internationale Beziehungen und Entwicklung (Graduate Institute) in Genf, präsidiert die schweizerische Friedensstiftung (Swisspeace) und ist Vorstandsmitglied des Zentrums für humanitären Dialog in Genf. Auszeichnungen: Grosses Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland und Commandeur de la Légion d’Honneur.

Zoë Jenny

1974 in Basel geboren. Bisher veröffentlichte sie fünf Romane, ein Kinderbuch sowie einen Erzählband. Ihre Bücher wurden in insgesamt 27 Sprachen übersetzt. Seit 2015 lebt sie mit ihrer Tochter in Wien.

Claude Nicollier

Claude Nicollier has been for 30 years a European Space Agency (ESA) astronaut of Swiss nationality. He graduated from the University of Lausanne in 1970 (physics) and the University of Geneva in 1975 (astrophysics).
He also graduated as a Swiss Air Force pilot in 1966, an airline pilot in 1974, and a test pilot in 1988.
He was a member of the first group of ESA astronauts selected in 1978.
He served as a crew member on four Space Shuttle flights, including two visits to the Hubble Space Telescope or HST.
He is now a member of the Swiss Space Center and honorary professor at the Swiss Federal Institute of Technology in Lausanne or EPFL where he teaches a course on “Space Mission Design and Operations”. He is a recipient of Honorary Doctorates from EPFL and the Universities of Geneva and Basel.

Isabella Pasqualini

Gastprofessorin und Forscherin an der École Nationale Supérieure d’Architecture in Versailles, sowie Forscherin am Center of Neuroprosthetics in Genf, wo sie mittels immersiver und multimedialer Virtual Reality zur intimen Beziehung zwischen Bewusstsein, Emotion und Körper im digitalen Raum forscht. Sie begleitet und entwickelt Projekte im Bereich der Raumwahrnehmung und Verkörperung mit neuen Technologien.

Roland Siegwart

Geboren 1959, ist Professor für autonome mobile Roboter an der ETH Zürich. Er studierte Maschineningenieur an der ETH Zürich, war zehn Jahre Professor an der EPFL Lausanne (1996–2006) und Vizepräsident für Forschung und Wirtschaftsbeziehungen der ETH Zürich (2010–2014).
Er ist Mitbegründer mehrerer Startup-Firmen und ein starker Promoter von Innovation und Entrepreneurship in der Schweiz. Sein Forschungsinteresse gilt der Entwicklung und Steuerung fahrender, laufender und fliegender Roboter, welche in komplexen und dynamischen Umgebungen selbständig Aufgaben ausführen.

André Schneider

Nach einem Beginn seiner Karriere als professioneller Musiker, hat André Schneider als Informatikdoktor bei IBM gearbeitet. Danach hat er zum World Economic Forum (WEF) gewechselt. In den zwölf Jahren in dieser Organisation, davon acht als Generaldirektor, hat er mitgewirkt, eine der wichtigsten globalen Plattformen aufzubauen. Danach hat Schneider für drei Jahre als Vize-Präsident bei EPFL gearbeitet. Am 1. September 2016 hat er als neuer CEO am Genève Aéroport begonnen.

Nicole Loeb

Geboren 1967, ist Delegierte des Verwaltungsrates der Loeb Holding AG sowie Verwaltungsratspräsidentin der Loeb AG. Sie leitet seit 2005 in dieser Funktion die Loeb-Gruppe in der fünften Generation. Ihr kreatives Rüstzeug erlangte sie an der Kunstgewerbeschule in Vevey. Später besuchte sie die Akademie für Modebusiness, Management und Marketing in Nagold, Deutschland. Nach beruflich bedingten Auslandsaufenthalten in Deutschland und den USA stieg Nicole 1999 ins Familienunternehmen ein. Loeb ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Franz Steinegger

Geboren 1943, lic. iur., verheiratet, zwei Söhne, Studium an der Universität Zürich. Fürsprech und Notar. Mitarbeiter kantonale Verwaltung Uri.
Leitung des Führungsstabs Uri anlässlich der Ereignisse von 1975, 1977, 1987, 1999 und 2005. Ab 1981 Anwalts- und Notariatskanzlei. 1973–1986
Gemeinderat und Gemeindepräsident in Flüelen. 1980–2003 Nationalrat.
1989–2001 Präsident FDP Schweiz. Präsident SUVA, Schweizerischer Tourismusverband, Schweizer Alpen Club, Comité Directeur Expo.02 und Verkehrshaus der Schweiz. Vizepräsident Rega. Mandate in Wirtschaft, Sport und Kultur

Elmar Mock

Né à La Chaux-de-Fonds le 2 février 1954, ingénieur horloger avec une spécialisation en polymères il est le co-inventeur de la montre Swatch.
Il fonde la société Createc en 1986 qui allait devenir Creaholic. Elmar est un créateur industriel et serial inventeur avec 180 familles de brevet dans le domaine de l’horlogerie, de l’automobile, de l’alimentation ou des produits pharmaceutiques. Il est considéré comme le vétéran de l’innovation helvétique.

Jobst Wagner

Präsident der Stiftung Kunsthalle Bern und seit 2000 Präsident des Verwaltungsrates und Miteigentümer des globalen Polymerkonzerns Rehau. Der Jurist ist Stiftungsrat des Thinktank Avenir Suisse, Verwaltungsrat der Schweizer Monatshefte AG und Initiant der Stiftungen Larix und StrategieDialog21.ch – diese bringt Entscheidunsgträger aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, die etwas bewegen und mutig die Zukunft der Schweiz gestalten wollen.

Benedicht Luginbühl

Luginbühl führt das Beratungsunternehmen Repaper Consulting AG für Informationsmanagement in Zürich. Er ist zudem Verwaltungsrat und Partner der Swisscontent AG.
Während seiner 25-jährigen Medienlaufbahn war Luginbühl CEO der Swisscontent AG, Mitgründer und Geschäftsleitungsmitglied der Goldbach Group in Küsnacht sowie von Schweizer Radio DRS. Luginbühl wurde für seine journalistischen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet und prägte als Programmchef von DRS3 das Leitmotiv «Musik ist Information». Mit seinem Unternehmen TranZbag.com leitet der passionierte Radfahrer die marktführende Firma für leichte und faltbare Velo-Transporttaschen. Er gilt in der Schweiz als Pionier der Bike-Bewegung und als Begründer des Fahrradjournalismus. Luginbühl war Herausgeber verschiedener Fachmagazine wie etwa «GoDirt!», «Schweizer Bike Magazin» und «MOVE – Zeitschrift für lautlose Fortbewegung».

Evelyne Binsack

Berufsbergführerin, Bestseller-Buchautorin, Inspirations-Referentin und Abenteurerin aus Leidenschaft. Sie ist die erste Schweizerin, die den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, bestiegen hat. In insgesamt 589 Expeditionstagen erreichte sie den Süd- und den Nordpol aus eigener Muskelkraft. Evelyne Binsack lebt im Berner Oberland und setzt sich aktiv für den Schutz der Eisbären in der Arktis ein.

Arnold Hottinger

Geboren in Basel 1926, Dr. Phil I, Hauptfach Spanisch, Nebenfächer Arabisch und Italienisch Universität Zürich (1952). Stipendium für akademischen Nachwuchs. Arabisch in Paris, Reisen nach Spanien, Italien, in die arabische und islamische Welt und in die USA. 1956 Suezkrise in Kairo, vorübergehend Hilfskraft CH-Interessenvertretung für Grossbritannien und Frankreich. Ab 1958 Korrespondent in Beirut für die NZZ und Radio Beromünster. Assistant Prof. für Islamische Geschichte, Los Angeles (1960–61). Dann Korrrespondent der NZZ mit Sitz in Beirut bis 1968, in Madrid bis 1982, in Nicosia bis 1992, zuständig für den Nahen Osten (1968–82), auch Spanien und Portugal. Pension, Bücher über Nahost. Reisebegleitungen nach nahöstlichen Ländern. Mitarbeit beim Internetportal «Journal 21.ch» seit dessen Gründung. 1955 heiratete er Pan Craig Hottinger und hatte mit ihr drei Kinder: Jessica, Julian und Sylvia. Er ist seit 2003 verwitwet und lebt mit seiner Partnerin Ingrid Hörsch seit 2006 in Zug.

Seta Thakur

Thakur ist seit Juni 2018 Leiterin Unternehmenskommunikation bei der NZZ-Mediengruppe. Davor leitete sie den Verband für nachhaltiges Wirtschaften, öbu. Weitere berufliche Stationen waren u. a. Weleda, wo sie als Head Corporate Communications & Sustainability arbeitete, die Holcim-Gruppe sowie das Hilfswerk HEKS. Zudem war sie regelmässig als freie Journalistin tätig. Thakur hat in Zürich Germanistik und Geschichte studiert und verfügt über einen Executive-MBA-Abschluss der Universität St. Gallen. Sie lebt in Zürich.

Lina Bee

Bee begann ihre Karriere im Bereich Impact Investing und unterstützte diverse Sozialunternehmer in Asien, Afrika und Lateinamerika im Aufbau ihrer Unternehmen. Heute ist sie Gründerin des Female Founder Summits, ein jährliches Event, das junge Unternehmerinnen ins Rampenlicht rückt. Zudem ist sie Mitgründerin der Future Founders Association, eine Plattform, welche Start-ups mit zukunftsweisenden Technologien den frühen Zugang zu privaten Investoren ermöglicht. Hauptberuflich arbeitet sie als Strategic Partnership Manager für eine grosse Versicherungsgesellschaft und beschäftigt sich auch in dieser Rolle mit Innovationen und Ökosystemen. Bee ist überzeugt, dass für eine positive Gestaltung unserer Zukunft die Einbindung von bisher ungenutztem Potenzial sowie eine enge Zusammenarbeit diverser Akteure zentral ist. Sie setzt sich daher stark für den Aufbau von Netzwerken zugunsten von mehr Diversität und des Schweizer Start-up-Ecosystems ein. Bee studierte Wirtschaftswissenschaften in Winterthur und Madrid, hält einen MBA der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) und absolvierte einen Executive-Education-Lehrgang an der Columbia University im Bereich digitale Transformation.

Karin Bertschi

Bertschi ist zusammen mit ihren drei Geschwistern in Leimbach (AG), zwischen Lastwagen und Mulden, auf dem elterlichen Entsorgungsbetrieb aufgewachsen. Nach der kaufmännischen Lehre mit Berufsmatura absolvierte sie die Rekrutenschule in Dübendorf, mit dem Ziel, Militärhelikopterpilotin zu werden. Nach der Unteroffiziersschule platzte dieser Traum, und sie stieg im Recyclingbetrieb der Eltern ein. Bertschi übernahm die Projektleitung der neuen Entsorgungssammelstelle «Recycling-Paradies». Nach einem halben Jahr eröffnete sie den ersten Standort, später folgten Hunzenschwil und im Herbst 2018 Spreitenbach. Die 28-Jährige führt heute achtzehn Mitarbeitende und hat mehrere Unternehmens- und Nachhaltigkeitspreise erhalten. Bertschi engagiert sich für soziale Projekte wie die Integration von benachteiligten Menschen in den Arbeitsalltag oder das Transportieren von Hilfsgütern und Spielsachen nach Rumänien. Die verheirate Unternehmerin ist seit 2017 Grossrätin des Kantons Aargau.

Ueli Bettler

Bettler fühlt sich in Interlaken zuhause. 1945 dort geboren und heute wohnhaft mit seiner Gattin in Matten. Auch die Arbeit befindet sich vorzugsweise zwischen Thuner- und Brienzersee. Vierzig Jahre war er Lehrer und Schulleiter an der Real-/Sekundarschule Lauterbrunnen. 2005– 2006 und 2017 hat er seine Leidenschaft zum Brauchtum als OK-Präsident zweier grosser Unspunnenfeste eingesetzt und führt parallel dazu den Unspunnen-Verein. Seine Kreativität lebt er ausserdem erfolgreich in seinem Atelier für Kunst und Keramik aus

Marco Bliggensdorfer

Er ist einer der bedeutendsten Mundartkünstler der Schweiz. Bligg (bürgerlich Marco Bliggensdorfer) steht für über zwanzig Jahre musikalische Evolution und Revolution, Kreativität, Texte, die berühren, und ausgeprägte Experimentierfreudigkeit. Die Bilanz des Zürcher Musikers ist bemerkenswert: mehrere Top-Ten- Alben und -Singles sowie Mehrfach-Gold- und Mehrfach-Platin-Auszeichnungen, dazu zahlreiche Preise wie z. B. den Swiss Music Award und über 500 000 verkaufte Tonträger. Sein Aufstieg vom Underground-Musiker zu einem der bedeutendsten Künstler der Schweiz zeugt von über zwei Dekaden Schaffenskraft. Alben wie «0816», «Bart aber herzlich», «Service Publigg» oder sein letztes Werk «KombiNation» sind längst Meilensteine des einheimischen Musikschaffens. Hits wie «Rosalie», «Manhattan», «Chef», «Legändä & Heldä» und «MundART» kennt hierzulande jeder von jung bis alt und gehören mittlerweile zum schweizerischen Kulturgut. Bligg zählt zu den musikalischen Top-Entertainern des Landes und begeistert mit geballter Energie und Charisma, der geborene Showman eben. Mit Schalk, Charme und Stimmungsgarantie. – Das Resultat: kompromisslos tobende Mengen und unvergessliche Konzerterlebnisse.

Renzo Blumenthal

Für den aus Vella (GR) stammenden Blumenthal stand von Anfang an sein Berufswunsch fest: Er wollte Bauer werden. Im Alter von sechzehn Jahren begann er daher eine landwirtschaftliche Ausbildung, die er nach vier Jahren als eidgenössisch diplomierter Landwirt abschloss. Kurz vor seiner Meisterprüfung zum eidgenössisch diplomierten Meisterlandwirt im Mai 2005 wurde er zum neuen Mister Schweiz gewählt. Klar war für Blumenthal während und vor allem nach der Zeit als Mister Schweiz immer, dass er weiterhin als Landwirt arbeiten und sich als Unternehmer mit seinen eigenen Bioprodukten auf dem Markt etablieren möchte. Dafür kreierte er 2008 sein eigenes Label «Renzo Blumenthal».

Nicolas Bürer

Studium der Physik an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Nachdem er Erfahrungen im Management Consulting und bei Start-ups gesammelt hatte, war er Mitgründer von MOVU, das seit 2017 der Baloise Gruppe gehört. Seit Oktober 2016 agiert er als Managing Director bei der branchenübergreifenden Initiative digitalswitzerland. 2018 wurde er im «Who is Who» der Schweizer Wirtschaft ausgezeichnet und als leidenschaftlicher Investor in Schweizer Start-ups von der Schweizerischen Vereinigung für Unternehmensfinanzierung SECA zum «Business Angel of the Year 2018» gekürt.

Annina Campell

Wurde 1984 im Oberengadin geboren und wuchs im Familienhotel in Cinuos-chel (GR) auf. So wurde aus der Skilehrerin die aktive und aufgestellte Moderatorin, die schon immer von Menschen und Lebensgeschichten fasziniert war. Nach der Matura folgten längere Auslandaufenthalte in Brasilien und Hawaii, der Studienabschluss in Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Luzern und danach die ersten Fernseharbeiten hinter und später vor der Kamera. Sie lebt mit ihrer Tochter und ihrem Ehemann in Zürich.

Mariana Christen Jakob

Sozialwissenschaftlerin lic.phil.I und Organisationsberaterin dipl.sup., MBA der Universität St. Gallen. Prof. Christen Jakob war die letzten sechzehn Jahre als Prorektorin, Dozentin und Forschungsverantwortliche an der Hochschule Luzern tätig mit den Schwerpunkten Corporate Social Responsibility und Social Innovation. 2011 gründete sie seif (www.seif.org) und unterstützt mit einem kleinen Team Start-ups, welche positive Lösungen für gesellschaftliche Probleme unternehmerisch umsetzen möchten.

Lars Diener-Kimmich

Zusammen mit einer siebensprachigen Pilotin, die heute als Experience Managerin wirkt, begleitet der 45-jährige ETH-Ingenieur drei Prototypen im Teenageralter. Daneben engagiert er sich mit Innovations-Trainings für Lernende und in Start-ups, als Dozent in Lean Leadership und als Geschäftsführer der be-advanced AG. Als Jugendlicher hat er in der Freizeit zwischen Nachbars Bauernhof und WM-Einsätzen im Segeln gependelt. Heute bringt er immer wieder verschiedene Menschen zu spannenden Unternehmungen zusammen.

Nina Dimitri

Wird 1966 in die bekannte Dimitri-Künstlerfamilie hineingeboren. Schon als Kind geniesst sie Akrobatik-, Jonglage- und vor allem Musikunterricht. Fasziniert von der südamerikanischen Musik verlässt sie mit neunzehn Jahren die Schweiz, um sich in Bolivien ganz dem lateinamerikanischen Volksliedgut zu widmen, das Gitarrenspiel zu perfektionieren und speziell das Spiel des Charango zu studieren. Zurück in Europa begeistert sie ihr Publikum auf den Strassen und an Konzerten in Theatern und an Festivals mit ihrem Gesang und Gitarren- sowie Charangospiel. Im Jahr 1992 gewinnt sie den 1. Preis anlässlich des Internationalen Strassenmusik- Festivals in Luzern. In den 90er-Jahren führt sie als Sängerin durch das Programm des Circus Monti und ist Mitglied der Compagnia Teatro Dimitri. Aktuell spielt sie im Stück «Famiglia Dimitri» mit. Zusammen mit Silvana Gargiulo hat sie zudem zwei komisch-theatralisch-musikalische Stücke: «Buon Appetito» und «Concerto Rumoristico». Sie gibt Konzerte, singt und spielt mit Band, solo oder im Duo oder Trio auf der ganzen Welt.

Christoph Ebell

Der Wissenschaftsdiplomat, Technologieberater und Zukunftsdenker wurde 1972 in Bern geboren. Er studierte zuerst Physik, wechselte dann in die Humanwissenschaften und schloss in Bern und Chicago ab. Nach einem Forschungsaufenthalt in Cambridge (USA) arbeitete er für die Schweizer Regierung in der Innovationsagentur, dann für das Innen- und das Wirtschaftsministerium, und wurde schliesslich als Wissenschaftsdiplomat an die Schweizer Botschaft in Washington entsandt. Zurück in der Schweiz arbeitete er in Genf beim Human Brain Project, einem multinationalen EU-Grossprojekt in der computerbasierten Hirnforschung, die letzten drei Jahre als dessen geschäftsführender Direktor. Seit 2018 hat Ebell eine Beratungsfirma für Technologieprojekte und Venture Capital. Er hat zwei Töchter und lebt in einem Weinbauerndorf bei Genf.

Claudine Esseiva

Die 39-jährige Betriebsökonomin wurde in Freiburg politisiert, war dort in der Start-up-Szene aktiv und gründete 2006 ihre eigene Agentur. Seit nun acht Jahren ist sie Beraterin bei furrerhugi, einer der grössten Kommunikationsagenturen der Schweiz. Während rund neun Jahren war Esseiva die Geschäftsführerin der «FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz» und prägte die Gleichstellungspolitik mit. Sie ist Mitglied des Vorstandes der Business and Professional Women (BPW) Switzerland und seit 2017 FDP-Stadträtin in Bern.

Alexandra Fitz

Die heute 32-Jährige ist in Liechtenstein aufgewachsen. Sie studierte in Wien Publizistik und Germanistik, anschliessend machte sie den Master in Journalistik in Hamburg. Doch der Süden rief. Erst München, dann Zürich. Nach einem Praktikum bei der NZZ absolvierte sie die einjährige Ringier Journalistenschule, arbeitete als Redakteurin beim Magazin des SonntagsBlick und anschliessend drei Jahre bei der Aargauer Zeitung. Seit September 2017 ist sie stellvertretende Leiterin des SonntagsBlick Magazin. Alexandra Fitz schreibt über Gesellschaftsthemen und lebt in Zürich Wiedikon.

Markus Flück

Geboren am 8. Mai 1981 und aufgewachsen in Brienz. Seine Begeisterung fürs Zeichnen und Gestalten prägte seine Berufswahl. Nach der Lehre zum Holzbildhauer vertiefte er in San Diego seine Englischkenntnisse und studierte in Philadelphia Kunst (Hauptfach Fotografie). Er war künstlerischer Leiter und Geschäftsführer der Huggler Holzbildhauerei AG in Brienz und leitet seit 2015 die Schule für Holzbildhauerei Brienz. Seine Passionen sind die Holzbildhauerei und das Fotografieren.

Art Furrer

Furrer ist der Vater der Skiakrobatik. Geboren ist er am 24.2.1937 im 88-Seelen-Dorf Greich (VS). 13-jährig verlor er seinen Vater. Dorfschule, Berufslehre, Architektur, Skilehrer, Bergführer, Offizier. Von 1959 bis 1973 als Skiprofi, Skiakrobat und Dollarsammler unterwegs in den USA. Mit der Dollarsammlung hat er die Art Furrer Hotels Riederalp erbaut und betrieben. Er bestieg zusammen mit seiner Frau Gerlinde alle 48 Viertausender der Schweizeralpen, ist topfit und hat mit achtzig Jahren noch das Matterhorn erklungen.

Köbi Gantenbein

Er ist Verleger und Chefredakter von Hochparterre, der Schweizer Zeitschrift für Architektur, Design und Planung. Er wohnt und arbeitet in Zürich und in Fläsch, im Kanton Graubünden, dessen Kulturkommission er präsidiert. Er spielt Klarinette in einer Kapelle, liest gerne Bücher, ist ein Fussgänger, Koch und Stubenhocker.

Luke Gasser

Gasser (Lungern, OW) realisierte rund ein Dutzend Spiel- und Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen, die auch international ausgezeichnet wurden. Eine Kino- und eine TV-Produktion sind für 2019 in Vorbereitung. Nach sieben Mundart-Alben (bis 2008) hat Gasser seit 2014 fünf englischsprachige Alben im europäischen Raum veröffentlicht und tourt und spielt mit seiner Band europaweit mit Acts wie Nazareth, Status Quo, Bob Geldof oder Doro Pesch. Vom Autor Luke Gasser sind seit 2013 beim Weltbild Verlag drei Bücher erschienen. Ein viertes erscheint im Frühling 2019. Zudem ist er als gelernter Bildhauer auch in der bildenden Kunst tätig, er stellt aus und erarbeitet Raumkonzepte, 2016 etwa die künstlerische Gestaltung der neuen katholischen Kirche in Bonstetten (ZH). Gasser lebt und arbeitet in Kägiswil (OW).

Katja Gentinetta

Politikphilosophin und -beraterin, Lehrbeauftragte an verschiedenen Schweizer Universitäten, Verwaltungs- und Stiftungsrätin sowie Mitglied des IKRK. Zusammen mit Eric Gujer moderiert sie die NZZ Standpunkte. Von 2006 bis 2011 war sie stellvertretende Direktorin des Think Tanks Avenir Suisse. Katja Gentinetta hat mehrere Bücher zu gesellschaftspolitischen Fragen publiziert, zuletzt «Worum es im Kern geht» (NZZ libro 2017). Sie hat in Zürich und Paris Germanistik, Geschichte und Philosophie studiert und promovierte in politischer Philosophie.

Esther Girsberger

Girsberger ist promovierte Juristin und hat einen Executive MBA absolviert. Nach Führungsfunktionen bei Medienunternehmen hat sie sich im Jahr 2010 selbständig gemacht. Sie verfasste u.a. den Bestseller «Eveline Widmer-Schlumpf – Die Unbeirrbare» (2011). Seit 2014 ist Esther Girsberger Inhaberin und Geschäftsführerin von «speakers.ch AG – Vermittlung von Persönlichkeiten und Inhalten». Daneben ist sie publizistisch und moderierend unterwegs und sitzt in zahlreichen Stiftungen.

Hans Peter Graf

Geboren 1950 in Stansstad (NW), Maturität A in Stans. Universität Zürich: Publizistik, Soziologie und Psychologie. Werkstudent bei der Blackbox AG in Zürich. Abbruch des Studiums – von der Theorie direkt in die berufliche Praxis. Kommunikation prägte auch die folgenden Jahre: 1977–1986 Pressechef SVP Schweiz; 1986–1992 Corporate Communications Schindler; 1992–1999 Agentur Hugo Schmidt, Luzern; 1999–2001 GfK Market Research&Business Consulting in Shanghai; 2001–2005 c-matrix group ag in Baar; 2005–2013 wave public relations GmbH in Luzern. Lebt seit 2013 in Thailand (Jomtien) in einem Haus am Meer, wo seine Zeit der Leidenschaft gehört, immer wieder Gäste aus der Schweiz und der ganzen Welt zu beherbergen, und wo er Erfahrung und Kenntnisse in den Dienst eines Rotary Clubs und dessen karitativen Projekten dort in Thailand und der Region stellt.

Marc Hauser

Unternehmer, Abenteurer und professioneller Redner. Als Inhaber der Namensagentur erfolgswelle® kreiert er neue Namen für Firmen und Produkte. Der Zweimetermann hält den Geschwindigkeits-Weltrekord im horizontalen Freifall. Er nutzt als erster Mensch ohne Flügel den Rückenwind des Jetstreams. Der Pionier aus Bern zeigt damit der Welt,
wie gross das Energiepotenzial dieser Höhenwinde ist – und wie schnell die Hauptstädter tatsächlich sind.

Fabian Hediger

Geboren 1970, ist Unternehmer, Musikfan und als ehemaliger Profi-Triathlet ständig in Bewegung. Nach Abschluss der Universität St. Gallen und zwei Kurzausflügen als Angestellter ist er seit bald achtzehn Jahren aus Überzeugung Hobbygärtner und Skateboardfahrer. Neben dem Softwareunternehmen beecom leitet Hediger heute das Worldwebforum, die Konferenz für «Leadership in the Digital World», (weitere Firmengründungen vorbehalten). Hediger lebt mit seiner Frau und zwei Kindern im Grossraum Zürich.

Hans-Martin Heierling

Geboren am 29.01.1964 in Davos. Orthopädie-Schuhmacher, Weiterbildung in Sportorthopädie und Biomechanik, Mitinhaber und CEO von Heierling Sportschuh Fitting GmbH, Heierling Services AG, Heierling I-Flex AG, Heierling Sportschuh AG.

Susanne Heierling

Zusammen mit ihren beiden Brüder wächst sie in Davos auf. Berge und Skifahren sind ein grosser Teil ihrer Kindheit und Jugend. Nach Jahren in Genf, Zürich und Basel lebt sie heute in Kalifornien. Parley for the Oceans inspiriert sie als Unternehmerin. Im Herzen ist sie Bündnerin.

Hans R. Herren

Ing. Agr., Dr. rer. nat., ETH Zürich (1977). Nach seinem Post Doc an der UC Berkeley zog er 1979 nach Afrika. Bis 1994 am International Institute of Tropical Agriculture tätig, wo er das grösste je realisierte biologische Schädlingsbekämpfungsprogramm aufzog und bahnbrechende Erfolge verzeichnete, die 1995 mit dem Welternährungspreis, 2002 dem Brandenberger Preis, 2003 dem Tyler Umweltpreis und 2013 dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Als Direktor des International Center of Insect Physiology and Ecology, Nairobi (1994–2005), wurden neue Wege für nachhaltige Nahrungs- und Gesundheitssysteme erforscht. Seit 2005 ist er Präsident des Millennium Institutes in Washington, DC.

Rudi Hilti

Unternehmer und Visionär aus Liechtenstein. Hilti sieht sich selbst als Weltbürger, verantwortlichen Optimist und Transformer, der seine finanziellen und emotionalen Ressourcen in nachhaltige Projekte investiert, die dazu beitragen, die Welt gesamtheitlich zu verändern und zu verbessern. Hilti liebt die Kreativität und baut auf das Subsidiaritätsprinzip in der digitalen Welt. Er versucht Organisationen im Gesamtkontext zu verstehen und verbringt seine Zeit am liebsten mit Freunden.

Ruth Kaufmann-Hayoz

Prof. em. Dr. phil., Zollikofen. 1966–81 Studium der Psychologie und Forschungsassistentin an den Universitäten Bern und Minnesota (USA). 1982–92 wissenschaftliche und klinische Tätigkeit an der Universitätskinderklinik Bern. 1992–2011 Professorin für Allgemeine Ökologie an der Universität Bern. Beratende Tätigkeiten in der Schweiz und in Deutschland. 2018 Gastprofessorin am Robert-Bosch-Kolleg «Processes of Sustainability Transformation» der Leuphana Universität Lüneburg.

Beno Kehl

Geboren 1966, glücklich verheiratet und Familienvater von zwei Kindern; Ausbildungsweg vom Schreiner über Theologie (zwanzig Jahre im Franziskanerorden), Sozialtherapie bis zum Master im Sozialmanagement; Autor von verschiedenen Büchern; Mitbegründer von Organisationen mit dem Zweck «Hilfe zur Selbsthilfe» im In- und Ausland; leiten, begleiten und pflegen von Outdoor-Events, die Imkerei und die franziskanisch geprägte Spiritualität gehören zu meinen Leidenschaften. Seelsorge, Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen und Referate gehören zu meinen Aufgaben, die ich von Herzen gerne begleite, dabei kommt meine reiche Lebenserfahrung mit den vielen Facetten zum Tragen. Freue mich über jede Anfrage. Ich selber bin Christ und fühle mich jeglicher christlichen Gemeinschaft verbunden. Sicher könnte man über die äussere Erscheinung von einzelnen religiösen Gemeischaften diskutieren, und sie gingen z. T. nicht gerade zimperlich mit mir um, aber das innerste Wesen der Religion ist okay. Hab vom römisch-katholischen Bistum Basel ein Benutzungsverbot für Kirchen und kirchliche Räume erhalten. Zum Glück gibt es Gemeinden, bei denen ich trotzdem mit offenen Armen empfangen werde. Eigentlich ist ja die Kirche ein Gebetshaus für alle Menschen. Immer mehr erkenne ich meinen Lebensweg, welcher auch mit integraler Lebenspraxis umschrieben werden könnte.

André Lüthi

Ist seit 1984 im Tourismus tätig. Nach seinem Studium zum eidg. diplomierten Tourismusexperten begann er 1987 seine Karriere bei Globetrotter Travel Service. Heute ist er Mitbesitzer, Verwaltungsratspräsident und CEO der Globetrotter Group, die vierzehn Reiseunternehmen umfasst und 450 Mitarbeitende beschäftigt. Seine langen Reisen zu den Menschen aller Kontinente sind für ihn mehr als Ferien: «Reisen war und ist die beste Lebens- und Führungsschule.»

Christoph Mächler

Geboren 1968. Er kam schon in frühester Kindheit durch seine Familie mit Volksmusik in Berührung. Nach dem Studium an der Jazzschule Luzern (Gitarre), an der ACM Zürich (Elektrobass), machte er seinen Diplomabschluss als Kontrabassist an der Jazzschule St. Gallen. Im Anschluss erwarb er am Konservatorium in Zürich das Lehrdiplom im Fach Schulmusik 1. Nebst vielen Engagements im Bereich Jazz und Pop spielte er 1995–2000 in der Ländlerkapelle Carlo Brunner und gehört zu den Gründungsdmitgliedern der Hannelimusig, mit welcher er seit 2002 spielt. In den Jahren 2008–2013 war er an der Musikhochschule Luzern als Dozent im Fachgebiet Volksmusik tätig. Mit seiner Kapelle «Fürschi» versucht er als Komponist, Sänger und Kontrabassist den Brückenschlag zwischen der traditionellen Schweizer Volksmusik und den vielfältigen Einflüssen des heutigen Kulturgeschehens.

Annemarie Meyer

Geschäftsführerin der Glacier Express AG. Aufgewachsen ist sie auf einem Bauernhof im Oberaargau. Nach einer Banklehre zog sie nach Saas-Fee und St. Moritz, wo sie die Weiterbildung zur Tourismusexpertin abschloss und mit 25 Jahren zur Vizedirektorin des Kurvereins aufstieg. 1995 wurde sie in die Geschäftsleitung von Schweiz Tourismus gewählt. 1999 Wechsel in die internationale Sportvermarktung mit den wichtigsten Stationen Fussball-WM Korea/Japan als Country Head Korea bei FIFA Marketing und Alinghi bei UBS. 2009 führte sie die Finanzkrise zurück in den Tourismus, als Vizedirektorin der Destination Davos Klosters.

Hans-Ulrich Müller

Hat seine Karriere bei Arthur Andersen in Genf begonnen. Nach vier Jahren wurde er Ländercontroller bei Sandoz / Wander International Bern. 1982 wechselte er in die Finanzbranche und wurde über weitere Stationen bei der Schweizerischen Volksbank stellvertretender Projektleiter beim Schulterschluss Volksbank / SKA. Anschliessend hatte er u. a. Funktionen als Leiter KMU-Firmenkunden Schweiz der Credit Suisse sowie als COO Credit Suisse Schweiz und zuletzt die Funktion Head Swiss Partnerships inne. Daneben war Müller immer unternehmerisch aktiv und ist Gründer sowie langjähriger Präsident des Swiss Venture Club (SVC). Zusammen mit Gleichgesinnten hat er den SVC zum «erfolgreichsten Unternehmerclub der Schweiz» aufgebaut. Seit 2011 ist er zudem Eigentümer der Berna Industrie- und Dienstleistungspark AG in Deisswil und Eigentümer/VRP Schlossberg Thun AG.

Rebecca Panian

Nach einem vor-filmischen Leben als Schriftenmalerin, Grafikerin und Flight Attendant, arbeitete Rebecca Panian als TV-Redakteurin für Endemol Deutschland und als freie TV-Realisatorin für das SRF. 2010 absolvierte sie den Bachelor in Journalismus an der ZHAW, an der sie seit 2012 als Filmverantwortliche tätig ist. Von 2012–2015 folgte der Master in Spielfilm regie an der ZHdK. Ihr erster Kinodokumentarfilm «Zu Ende Leben» gewann den Audience Award am Zurich Film Festival 2014. Aktuell arbeitet Panian an «Humanity Reloaded», ein Dokumentarfilm über das bedingungslose Grundeinkommen und die Frage, was für eine Zukunft wir wollen.

Frank M. Rinderknecht

Geboren 1955, ist Gründer und CEO der Rinspeed AG – beheimatet in Zumikon (ZH) –, welche er 1977 als junger Student an der ETH gründete. Während der Import von Sonnendächern («Sunroofs») seine ersten geschäftlichen Aktivitäten darstellte, wurde Rinspeed zum Pionier und einem der ersten Akteure in der damals neu entstehenden Tuning-Industrie. 1995 begann Rinspeed eigene Konzeptfahrzeuge zu entwickeln und zu bauen. Die Erfindung des Lenkrades mit integrierter Tastatur für die Radio- und Telefonbedienung, nachhaltige Antriebskonzepte und Fahrerassistenzsysteme sind einige der bedeutenden Milestones in der langjährigen Geschichte von Rinspeed. Seit 2008 alle Tuningaktivitäten an einen Mitbewerber verkauft wurden, konzentriert sich Frank M. Rinderknecht auf den Aufbau eines Thinktanks für die Automobil- und andere Industrien, sowie auf die Entwicklung von innovativen Technologien, Materialien und den Transportmitteln von morgen. Seine Freizeit verbringt er vorzugsweise auf dem Mittelmeer.

Georges T. Roos

Geboren 1963, ist Zukunftsforscher in Luzern. Er ist Autor verschiedener Studien. Zuletzt erschienen: Megatrends und die Herausforderungen für die Schweiz (2018). 2004 gründete er den European Futurists Club Lucerne und organisierte die international renommierte European Futurists Conference Lucerne (2005- 2009). Er ist Mitglied des Vorstands von swissfuture. Von 1997–1999 war er Mitglied der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts. An der Universität Zürich hat er Pädagogik, Publizistik und Psychologie studiert und als lic.phil.I abgeschlossen.

Isabelle Ruckli

Die 26-Jährige brennt für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftliche Partizipation. Sie glaubt fest an das individuelle und kollektive Potenzial unserer Gesellschaft, aktuelle Herausforderungen anzupacken und zu lösen. Sie hat einen B.A. in Politikwissenschaft und Sozialanthropologie der Universität Luzern und einen interdisziplinären M.A. in European Global Studies des Europainstituts der Universität Basel. Während ihres Studiums und vieler Formen des freiwilligen Engagements liess sie sich von Fragen rund um die Zusammenhänge zwischen menschlichem Verhalten, nachhaltiger Entwicklung, Demokratie und Governance leiten. Ihre Werte und Leidenschaften setzt sie heute als Projektleiterin bei step into action und Kommunikationsverantwortliche bei collaboratio helvetica in die Tat um – zwei Projekte, die sich mit sozialer Innovation und gesellschaftlicher Entwicklung auseinandersetzen.

Alex Rübel

Arbeitete zehn Jahre als Tierarzt für exotische Tiere an der Universität Zürich und wurde 1991 Direktor des Zoo Zürich, den er zu einem der anerkanntesten in Europa führte. Bildung und Naturschutzziele stehen im Vordergrund. Als Präsident des Welt-Zoo-Verbandes (WAZA) engagierte er sich für Strategien, die einen effizienteren Naturschutz ermöglichen. Für seine Leistungen wurde er von der der Stiftung für abendländische Ethik und Kultur und dem Weltzooverband ausgezeichnet.

Hans Ruh

Geboren 1933, emeritierter Ordinarius der Universität Zürich, Fachmann in Wirtschafts-, Unternehmens-, Arbeits- und Umweltethik. Publikationsauszug: Störfall Mensch, Gütersloher Verlagshaus, 1995. Anders aber besser, Verlag Im Waldgut, Frauenfeld, 2002. Die Zukunft ist ethisch oder gar nicht (gemeinsam mit Thomas Gröbly), Verlag Im Waldgut, Frauenfeld 2006. Ordnung von unten, Versus Verlag, Zürich 2011. Bedingungsloses Grundeinkommen: Anstiftung zu einer neuen Lebensform, Versus Verlag, Zürich 2016. Ich habe mich eingemischt, Versus Verlag, Zürich 2017.

Andrea Scherz

Scherz ist der Generalmanager des weltbekannten Gstaad Palace Hotel. Er ist in der Hotellerie aufgewachsen, da die Familie Scherz seit 1938/39 das Fünf-Stern-Superior-Hotel in dritter Generation führt. Bevor Andrea Scherz im Gstaad Palace eingestiegen ist, hat er für diverse Hotels wie das Beau-Rivage in Lausanne, das Savoy in London und das InterContinental in Genf gearbeitet. Davor hat er verschiedene Praktika in den Vereinigten Staaten und Italien absolviert. Heute hat Andrea Scherz auch Einsitz in diversen Verwaltungsräten der Tourismus- und Hotelindustrie wie Swiss Deluxe Hotels, Leading Hotels of the World, Hotel-Zentralwäscherei Gstaad/GstaadLaundry und der Flugplatzgenossenschaft Gstaad-Saanenland. Andrea Scherz hat die Ecole Hôtelière de Lausanne (EHL) absolviert, die älteste Hotelfachschule der Welt, und hat den höchsten Abschluss in Hotelmanagement des Schweizer Hoteliervereins. Er spricht fliessend Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Jost Schumacher

Geboren 1947 in Luzern hat Jost Schumacher nach Primar- und Mittelschule an der Universität Bern doktoriert. Nach dem Anwalts- und Notariatspatent eröffnete er eine Anwaltskanzlei, spezialisierte sich auf das Sachenrecht und begann als Investor Eigentums- und Mietwohnungen zu bauen. Neben seinem Engagement für den Umweltschutz und die Kunst erfreut er sich an seiner kleinen Familie und beschäftigt sich mit der Landwirtschaft. Daneben kommen Sport (skifahren, schwimmen und viel Sex) nicht zu kurz.

Matthias Steinmann

Geboren 1942. Studium Universität Bern, mit Doktorat und Habilitation. Bis 2004 Forschungsleiter SRG, Prof. für Medienwissenschaft und Unternehmer Publikumsforschung. Seine Innovationen Telecontrol und Radiocontrol werden weltweit erfolgreich eingesetzt (z. B. Bundesverdienstkreuz 1. Kl. BRD). Heutige Aktivitäten: Fliegen, Steinmann-Stiftung Schloss Wyl betreuen, Longrange-Wandern in Europa und Schreiben von Büchern, z. B. Pilgerkrimis oder Essays mit Ted Scapa (www.ursellaverlag.com).

Rudolf Strahm

Geboren 1943 in Herrenschwanden. Volkswirtschafter/Chemiker, alt Nationalrat und ehemaliger Preisüberwacher. In jungen Jahren Tiers-Mondiste und später Zentralsekretär der SP Schweiz. Heute Dozent bei Masterlehrgängen für Berufsberater/innen an den Universitäten Bern und Freiburg. Dr. h.c. der Universität Bern. Jüngere Buchveröffentlichungen: Warum wir so reich sind (2008 / 2010); Kritik aus Liebe zur Schweiz (2012); Die Akademisierungsfalle. Warum nicht alle an die Uni müssen (2014). Sowie Kolumnen und Essays.

Thomas Straubhaar

Professor der Universität Hamburg für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen, und Direktor des Europa-Kolleg Hamburg. Straubhaar ist Gründer und Stiftungsvorstand des Club of Hamburg. Von 1999–2014 hat er das Hamburgische Welt- WirtschaftsInstitut HWWI und dessen Vorgängerinstitut HWWA geleitet. Nach Studium und Promotion an der Universität Bern war er Postdoc an der University of California in Berkeley und hat danach an den Universitäten Bern, Basel, Konstanz, Freiburg i. Br. und an der Helmut-Schmidt- Universität in Hamburg als Lehrstuhlvertreter oder Professor geforscht und gelehrt.

Jürg Stüssi-Lauterburg

Geboren am 4. März 1954 in Zürich, Bürger von Zürich, von Fällanden und von Maur, ist seit 1983 verheiratet mit Barbara, geborene Lauterburg, und führt nach altem Herkommen den Allianznamen Stüssi-Lauterburg. Von 1984 bis 2007 war er letzter Chef der traditionsreichen Eidgenössischen Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 erster Chef ihrer Nachfolgerin, der Bibliothek am Guisanplatz. Militärisch hat er den Weg vom Luftschutzrekruten bis zum Obersten im Generalstab und Stabschef einer Brigade durchlaufen. Von 1986 bis 1997 war er Mitglied des Gemeinderates Windisch, von 2003 bis 2013 Mitglied des Grossen Rates Aargau und seit 2013 ist er Bezirksrichter am Bezirksgericht Brugg.

Andreas Thiel

Thiel ist vielleicht der schwärzeste Politsatiriker der Schweiz, gleichzeitig aber auch ein poetischer Schwärmer. Seine Sprache ist messerscharf und seine Texte sind philosophisch und frech. Der Intellekt ist seine erogene Zone, die Sprache sein Laufsteg und Charme und Eleganz sind sein Kostüm. Das Wort ist ihm Waffe und Spielzeug zugleich.

Robert Unteregger

Geboren 1962 in Bern. Realgymnasium, Studium der Philosophie in Bern und Fribourg. 1990–93 Asylkoordinator. Gymnasiallehrerdiplom; Unterrichtstätigkeit. Mehrere kleinere Studien zur Funktionsweise moderner Gesellschaft. Seit 1996 Aufbau der Stiftung Zukunftsrat, Gründung 1997; Schaffung erster Zukunftsrat-verwandter Einrichtungen in der Schweiz; internationale Vernetzung; Jugendprojekte; seit 2003 Mitgründung und Leitung der Baustelle Zukunft – Zentrum für Zukunftsgestaltung und nachhaltige Entwicklung. 2009 Profax-Preis für herausragende Leistungen in Unterricht und Bildung; führt seit 2016 an der PH Bern künftige LL in BNE ein. Ledig, zwei Patenkinder.

Conrad Wagner

Forscht, entwickelt, initiiert und evaluiert «Neue Mobilitätsdienstleistungen», darunter Carsharing und Ridesharing in der Schweiz, der EU, in den USA und Indien. Er lehrt an der Hochschule Luzern (HSLU) und an der Zürcher Hochschule (ZHAW ) im Bereich von Erschliessung, Mobilität und Verkehr. Im Kanton Nidwalden nimmt er Einsitz in der Legislative und präsidierte das Parlament 2015–2016. In der Schweiz war er 1987 einer der Initianten und Gründer des Carsharing, heute operativ als «Mobility Carsharing Schweiz». Zusammen mit Ingenieuren, Architekten
und Raumplanern arbeitet er an einer Integration von Gebäudesystem und Mobilitätssystem, in dem neue Partner (z. B. Elektrizitätswerke oder die Hotellerie) kundennahe Mobilitätsdienstleistungen und Angebote ermöglichen. So erhalten Autos neue Funktionen. Ein Elektrofahrzeug kann über zwanzig Stunden als Elektrospeicher und einige Stunden pro Tag dann umso kostengünstiger als Fahrzeug dienen. Wagner ist weltweit vernetzt in Projektgruppen, Panels und Fachschaften bei privaten und öffentlichen Unternehmungen für die Entwicklung und für das Geschäftsmodell von Mobilitätsdienstleistungen. «… Mehr Mobilität, weniger Verkehr.»

Carmen Walker Späh

Walker Späh hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaften studiert. Von 2000 bis 2015 führte sie ihre eigene Anwaltskanzlei, die auf öffentliches und privates Baurecht spezialisiert war. Nach dreizehn Jahren als Kantonsrätin ist Walker Späh seit 2015 Zürcher Regierungsrätin und als Volkswirtschaftsdirektorin für die Politikbereiche Wirtschaft und Verkehr zuständig. Sie vertritt den Kanton u. a. im Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG, ist Präsidentin des ZVV-Verkehrsrats und präsidiert die Stiftung Innovationspark Zürich.

Pio Wennubst

Geboren 1961 in Lugano, ist ein Visionär, der sich erfolgreich für eine nachhaltige und gerechte Globalisierung einsetzt. Der studierte Agrarökonom entwickelt in seiner Arbeit praktikable Lösungen, um politische Abkommen in die Realität umzusetzen. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer eines Schweizer Chemieunternehmens wechselte er in den öffentlichen Sektor, wo er 1995 der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) beitrat. In seiner heutigen Position als Vizedirektor der DEZA gelingt es ihm dank seiner langjährigen Erfahrung in der
internationalen Entwicklungsdiplomatie gleichermassen Privatwirtschaft wie Bürger/-innen zu gewinnen, sich am Aufbau der «new economy» zu beteiligen.